30.08.2010
Eine offene Szene hat uns gerade noch gefehlt!
Zürich ist wieder wer. 20 Jahre nach dem Platzspitz haben wir am Sihlquai wieder eine offene Szene, über die ganz Europa spricht. Früher wurden Drogen verkauft, heute ist es Sex.
Was zurzeit am Sihlquai abgeht, hat ein erträgliches Mass überschritten: Verwahrloste Frauen stehen dort am Strassenrand, als menschliche Dutzendware importiert aus Ungarn! Gewalttätige Zuhälter, die eng mit Menschenhändler zusammenspannen, halten sie unter der Knute. Und natürlich sind da noch die unerträglichen Folgen für das Quartier.
Jetzt ist die Politik gefordert und nicht nur die städtische. Der Kanton muss sich hier auch engagieren. Eine Chance dazu bieten zwei hängige Vorstösse der CVP:
- Wir fordern eine kritische Überprüfung der Rahmenbedingungen des Strassenstrichs und wollen die Prostituierten arbeitsrechtlich besser stellen.
Hier müssen wir ansetzen. Wir fordern den Kanton auf, seine Laissez-faire-Haltung abzulegen und sich stärker zu engagieren. Nicht um die Prostitution abzuschaffen sondern um die Frauen besser vor Menschenhändlern und Misshandlungen zu schützen!
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23.06.2010
Aus den Augen aus dem Sinn
Die Regierung hat am letzten Donnerstag, 17. Juni, mitgeteilt, dass das Defizit des Kanton Zürich deutlicher kleiner ausfallen wird als angenommen, dank Steuern aus früheren Jahren. Dies die gute Nachricht, ich habe jedoch auch eine schlechte oder wenigstens eine Vorahnung: die Regierung nutzt den unerwarteten Segen aus den guten alten Zeiten um sich vor einer unangenehmen Aufgabe zu drücken: dem Sparen. Offenbar gilt hier das alte Sprichwort: aus den Augen, aus dem Sinn!
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