Die CVP wehrt sich vehement gegen die Streichung von Elterngesprächen und die Reduktion der Schulzeugnisse. Lehrerinnen und Lehrer sollen entlastet werden, aber bitte nicht auf die Kosten der Kinder. Das können wir als Familienpartei nicht verantworten.
Man kann es drehen und wenden wie man will: Die steuerliche Attraktivität ist ein wichtiger Standortfaktor. Der Kanton Zürich ist deshalb in einer ungemütlichen Lage: Einerseits hat er deutlich an steuerlicher Attraktivität verloren, andererseits hat er aufgrund der anstehenden Sanierung der BVK kaum Spielraum für allfällige Steuersenkungen.
Der Regierungsrat ist nur wirklich gefordert. Zum einen braucht es eine Überprüfung der Aufgaben, wie sie von der CVP immer wieder gefordert wird. Zum anderen gilt es auszuloten, mit welchen Massnahmen der Kanton für die obersten Einkommen wieder attraktiver werden könnte.
Ungeachtet der ganzen Diskussion um die Standortattraktivität steht für die CVP als Familienpartei die Entlastung der Familien an erster Stelle: die bereits angekündigten höheren Fremdbetreuungsabzüge, die Erhöhung der Kinderabzüge und der automatische Ausgleich der kalten Progression.
Die CVP bedauert die Ablehnung des kantonalen Bürgerrechtsgesetzes durch das Stimmvolk, ist hingegen erleichtert darüber, dass der Gegenvorschlag auch nicht angenommen wurde.
An der Delegiertenversammlung vom 9. Februar sprachen sich die Stimmberechtigten deutlich gegen die Bauspar-Initiative aus. Bei den kantonalen Vorlagen fassten die Delegierten die Ja-Parole beim Bürgerrechtsgesetz und lehnten den Gegenvorschlag grossmehrheitlich ab.